Die Langenauer Kirche

Im Jahr 1653 wurde die noch heute stehende Saalkirche in Langenau eingeweiht (Baubeginn 1651). Sie trägt

jetzt den Namen „Christophoruskirche“. Den wunderbaren Kanzelaltar erschuf wie in vielen anderen Kirchen der Markgrafschaft im Jahr 1755 Johann Gabriel Räntz. Hauptsächlich finanziert wurde der Kanzelaltar von Markgraf Friedrich III. von Brandenburg-Bayreuth und seiner Gattin Wilhelmine, der Schwester des Preußenkönigs Friedrich dem II., dem Großen.

Von J. G. Räntz stammt auch die Figur Johannes des Täufers mit einer Muschelschale in der linken und dem Kreuz in der rechten Hand. Diese vergoldete Muschelschale wird bis heute als Taufbecken für die Täuflinge genutzt. Des Weiteren sind links und rechts vom Altar vorgehängte ehemalige Original-Fenster der Kirche mit den Heilsereignissen „Christi Geburt“ und „Christi Kreuzigung“ zu sehen sowie zwei ebenso vorgehängte Bilder der Reformatoren Martin Luther und Phillip Melanchton, dem „Lehrer Deutschlands“.

Im 18. Jahrhundert musste das Dach der Kirche neu eingedeckt werden, der Turm wurde ganz von Neuem erbaut. Ähnliches passierte jetzt wieder: von 2017 bis 2023 (?) erfolgte eine gründliche Restaurierung an Kirchturm und Dach des Schiffes, da beide durch den Hausschwamm einsturzgefährdet waren und Gefahr für Leib und Leben der Gottesdienstbesucher und vor allem der Passanten bestand. Diese Renovierung war sehr kostenintensiv und hinterließ der Gemeinde hohe Schulden.

<< Die Pfarrei Langenau ------- Die Jüngere Vergangenheit >>